

»Jonglierübungen im Seminar machen den Kopf frei für effektives Lernen und schaffen eine Atmosphäre von Aufnahmebereitschaft, Spaß und Begeisterung. Jonglieren ist Meditation, Körpertraining und Gehirnjogging in einem. Es löst einen Zustand hellwacher, tief entspannter Konzentration aus, der noch lange nach der Übung anhält. Darüber hinaus bietet sich das Spiel mit der Schwerkraft als Metapher zum Anfassen an. Es hilft, einschränkende Glaubenssätze zu entmachten, lädt ein, neue Wege zu erproben und ist ein - im wahrsten Sinne des Wortes - begreifbares Modell des Lernens.« (aus: Beck, Elisabeth: Mit der Schwerkraft spielen).
Wer einmal erlebt hat, wie beim Jonglieren die Schwerkraft scheinbar außer Kraft gesetzt wird, gewinnt auch Mut, andere Visionen zu realisieren. Außerdem ist Jonglieren erwiesenermaßen gut gegen Stress und wird beispielsweise von amerikanischen Ärzten dagegen verschrieben. Jonglieren ist eine wirkungsvolle Metapher für alles, was mit Wandel und Lernen zu tun hat. Jonglieren gilt als aktive Pause und als lebendiges Modell des Lernens.
So ist die Kunst Herausforderungen zu bewältigen und die Kunst des Jonglierens miteinander verwandt. Schließlich geht es bei beiden um die richtige Balance und den gekonnten Einsatz der persönlichen Fähigkeiten. Auch das Jonglieren lebt von der fließenden Bewegung; es ist ein Prozess, der nie zu Ende ist, und er verkörpert die Prinzipien des lebenslangen Lernens.
Die einzigartige Fähigkeit der Drei-Ball-Jonglage lässt sich in kurzer Zeit erlernen und hält ein Leben lang.
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